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7. August 2026· 3 Min. LesezeitMarketing & Promo

Song veröffentlichen: Was du vor dem Hochladen vorbereiten musst

Einen Song zu veröffentlichen heißt mehr, als eine Datei hochzuladen. Die Stores brauchen ein passendes Cover, saubere Metadaten und vollständige Credits, sonst wird das Release abgelehnt oder landet mit Fehlern online. Diese Checkliste folgt den Schritten unseres Release-Wizards und erklärt bei jedem Punkt, warum er wichtig ist und was am häufigsten schiefgeht.

Die Audiodatei: Format, Lautheit, letzte Version

Lade nur den finalen Master hoch, als WAV, FLAC oder AIFF. MP3 ist für den Vertrieb nicht gedacht, weil die Stores die Datei selbst weiterverarbeiten und jede vorherige Komprimierung hörbar bleibt. Kontrolliere, dass am Anfang und Ende keine abgeschnittenen Töne oder lange Stille sind, die du nicht willst.

Ein automatischer Audio-Check prüft bei uns Datei, Lautheit und True-Peak, bevor etwas ausgeliefert wird. Wenn du vorher wissen willst, wo dein Master steht, nutz den LUFS-Checker. Spotify normalisiert auf etwa -14 LUFS. Ein Master, der deutlich lauter ist, wird dort leiser abgespielt und klingt durch zu starke Kompression oft flacher als nötig.

Hör den Master vor dem Hochladen einmal komplett auf verschiedenen Geräten durch: Kopfhörer, Handy-Lautsprecher, Auto. Fehler, die dort auffallen, sind nach der Auslieferung nur mit Aufwand zu beheben, weil dann neue Dateien an alle Stores gehen müssen.

Das Cover: Größe, Farbraum, was nicht draufdarf

Das Cover muss mindestens 3000 × 3000 Pixel groß und quadratisch sein, als JPG oder PNG. CMYK-Dateien aus dem Druckbereich wandeln wir automatisch in RGB um. Hochskalierte kleine Bilder fallen auf: Sie sind zwar groß genug, sehen aber unscharf aus.

Die häufigsten Ablehnungsgründe stehen gar nicht im Bild, sondern als Text drauf: Webadressen, Social-Handles, Preise oder Hinweise wie Out Now. Das verbieten die Stores. Mehr Details findest du im Artikel zu den Cover-Anforderungen der DSPs.

Metadaten: Titel, Artist, Sprache, Codes

Titel und Artist-Namen schreibst du genau so, wie sie in den Stores stehen sollen. Featurings gehören in das Artist-Feld, nicht zusätzlich in den Titel. Achte auf eine einheitliche Schreibweise deines Künstlernamens über alle Releases. Eine abweichende Schreibweise kann dazu führen, dass ein Release auf einer anderen Künstlerseite landet. Lies alle Felder vor dem Absenden noch einmal laut vor, so fallen Tippfehler am ehesten auf.

ISRC und UPC vergeben wir automatisch. Der ISRC steht für die Aufnahme, der UPC für das ganze Release. Hat dein Song schon einen ISRC, etwa weil er früher bei einem anderen Vertrieb erschienen ist, trägst du ihn ein. Bindestriche entfernt das System selbst.

Credits und Splits: wer am Song beteiligt ist

Pro Track brauchst du mindestens einen Composer und einen Lyricist, das verlangen die Stores. Apple Music will zusätzlich Credits für Performance und Produktion. Songwriter stehen mit ihrem Klarnamen drin, Produzenten dürfen ihren Künstlernamen verwenden. Sammle diese Angaben, bevor du anfängst, besonders wenn mehrere Leute beteiligt waren.

Bei der KI-Angabe trägst du pro Track und fürs Cover ein, ob und wie viel KI beteiligt war. Wer mitverdienen soll, bekommt einen Royalty-Split, für beliebig viele Empfänger, pro Track oder pro Release. Klärt die Prozente vorher untereinander. Die Einladungen gehen raus, sobald das Release ausgeliefert ist.

Stores und Release-Datum

Wir liefern an 38 Stores und Streamingdienste in über 240 Territorien, darunter Spotify, Apple Music, Amazon Music, TikTok, YouTube Music, Deezer, Tidal und Beatport. Im Wizard wählst du, wohin dein Release geht. Für die meisten Songs ist es sinnvoll, alles mitzunehmen.

Das Release-Datum liegt frühestens 5 Werktage in der Zukunft, Uhrzeit und Zeitzone wählst du selbst (Standard 00:00 Uhr Berlin). Diese 5 Tage reichen für die Auslieferung, aber nicht für Promotion. Wenn du Playlist-Pitching nutzen willst, muss das Release mindestens 21 Tage vorher eingereicht sein, und für den Pitch über Spotify for Artists brauchst du mindestens 7 Tage. Plane deshalb eher drei bis vier Wochen.

Nach der Einreichung: Pre-Save, Smart Link, Zahlen

Ab der Einreichung ist der Pre-Save automatisch aktiv, und du bekommst einen Smart Link auf ogr.fm. Teile diesen einen Link in Bio, Posts und Newsletter. Vor dem Release zeigt er den Pre-Save, danach den Song. YouTube Content ID ist inklusive.

Deine Streamingzahlen siehst du im Dashboard und in der kostenlosen App für iOS und Android. Die Stores melden mit 1 bis 3 Tagen Verzögerung, also wundere dich nicht über leere Zahlen am Release-Tag. Die Kosten sind einfach: kein Abo, keine Gebühr pro Release, wir behalten 10 % deiner Einnahmen. Mehr Planungshilfe findest du im Release-Plan.

Leg Master, Cover und Credits bereit und geh dann Schritt für Schritt durch den Release-Wizard von OGRECORDS™.

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Song veröffentlichen: Checkliste vorab