Prefer to read this in English?Deutsch → English
WISSEN

Musik-Distribution von A bis Z.

Die Begriffe, die zwischen dir und deinem ersten Release stehen — kurz und ohne Fachchinesisch erklärt. Jeder Begriff hat eine eigene Seite mit Details, Beispielen und FAQ.

Begriffe

ISRC

Der International Standard Recording Code ist der eindeutige 12-stellige Fingerabdruck einer einzelnen Tonaufnahme. Jeder Track bekommt genau einen ISRC, der ihn über alle Plattformen hinweg identifiziert und Streams sauber dir zuordnet. OGRECORDS™ vergibt den ISRC automatisch beim Release — du musst nichts beantragen.

Mehr zu ISRC →

UPC / EAN

Der Universal Product Code (in Europa EAN) ist der Barcode deines Releases — also der Single, EP oder des Albums als Produkt, nicht des einzelnen Tracks. Er bündelt alle Tracks eines Releases unter einer Nummer. OGRECORDS™ generiert den UPC automatisch mit.

Mehr zu UPC / EAN →

DDEX

DDEX ist der Branchenstandard, in dem Distributoren Metadaten und Audio an die Streaming-Plattformen liefern — ein striktes XML-Format, das Tippfehler und fehlende Felder vor dem Versand abfängt. OGRECORDS™ liefert nach DDEX 4.3.2, dem Format, das Spotify, Apple Music & Co. erwarten.

Mehr zu DDEX →

DSP

Ein Digital Service Provider ist jede Plattform, die deine Musik streamt oder verkauft: Spotify, Apple Music, Amazon Music, YouTube Music, Tidal, Deezer und Dutzende mehr. Aus einem einzigen Upload beliefert OGRECORDS™ über 38 DSPs in mehr als 240 Territorien. Die komplette Liste steht auf /network.

Mehr zu DSP →

Musikvertrieb

Ein Musikvertrieb (Distributor) bringt deine Musik in die Stores und Streaming-Dienste: Er liefert Audio und Metadaten per DDEX an die DSPs, zieht die Einnahmen ein und rechnet sie mit dir ab. Ohne Vertrieb kommst du als Independent-Artist nicht auf Spotify oder Apple Music. Wie moderner digitaler Musikvertrieb funktioniert, steht auf /distribution.

Mehr zu Musikvertrieb →

Pre-Save

Mit einem Pre-Save merken Fans ein Release schon vor dem Erscheinen vor — am Veröffentlichungstag landet es automatisch in ihrer Bibliothek oder Playlist. Das pusht die Streams am Tag 1, was wiederum die Editorial- und Algorithmus-Chancen erhöht. Pre-Save ist Teil jedes /smart-links bei OGRECORDS™.

Mehr zu Pre-Save →

Royalty-Split

Ein Royalty-Split teilt die Einnahmen eines Tracks oder Releases automatisch auf mehrere Beteiligte auf — Features, Produzent:innen, Co-Writer oder Investoren. Jeder Empfänger bekommt seinen Anteil direkt, ohne dass du manuell weiterüberweist. Bei OGRECORDS™ sind die Splits unbegrenzt und in Echtzeit berechnet — Details auf /royalty-splits.

Mehr zu Royalty-Split →

Streaming-Royalties

Streaming-Royalties sind die Einnahmen, die deine Tracks pro Stream auf Spotify, Apple Music & Co. erzeugen. Sie variieren stark nach Plattform, Land und Abo-Typ — Spotify zahlt im Schnitt etwa 0,003–0,004 $ pro Stream, Apple Music rund das Doppelte. Die konkreten Zahlen pro Plattform stehen auf /spotify-pro-stream.

Mehr zu Streaming-Royalties →

Vorschuss (Advance)

Ein Vorschuss (Advance) ist eine Vorauszahlung auf deine zukünftigen Streaming-Royalties: Du bekommst Geld sofort, zurückgezahlt wird über die laufenden Einnahmen deines Katalogs (Recoupment). Anders als ein Kredit ist ein non-recourse Advance ohne persönliche Haftung. Wie das bei OGRECORDS™ funktioniert, steht auf /advance.

Mehr zu Vorschuss (Advance) →

Playlist-Pitching

Playlist-Pitching heißt, einen Track vor dem Release aktiv den Playlist-Redaktionen vorzuschlagen — bei Spotify über den Editorial-Pitch, bei Apple Music, Deezer und Amazon über eigene Kanäle. Ein guter Pitch erhöht die Chance auf Editorial-Playlists und damit auf Reichweite ohne Werbebudget. Details auf /playlist-pitching.

Mehr zu Playlist-Pitching →

Master / Master-Rechte

Der Master ist die konkrete Tonaufnahme deines Songs — im Unterschied zur Komposition, die dem Songwriting und Verlag zugeordnet ist. Wer den Master hält, kontrolliert, wie die Aufnahme verwertet wird. Bei OGRECORDS™ behältst du 100 % deiner Master, immer und non-exklusiv.

Mehr zu Master / Master-Rechte →

Mechanical Royalties

Mechanical Royalties (mechanische Tantiemen) entstehen für die Vervielfältigung und Wiedergabe einer Komposition — getrennt von den Master-Royalties aus dem Streaming. Sie laufen meist über Verwertungsgesellschaften wie die GEMA und über Music-Publishing. Wichtig: Distribution deckt die Master-Seite ab, nicht automatisch das Publishing.

Mehr zu Mechanical Royalties →

Sync-Lizenz

Eine Sync-Lizenz (Synchronisation) erlaubt die Nutzung deiner Musik zu Bewegtbild — in Werbung, Film, TV-Serien oder Games. Solche Platzierungen zahlen oft deutlich mehr als Streaming und öffnen neue Einnahmequellen. OGRECORDS™ vermittelt Sync zu 15 % Provision, du behältst die Master-Rechte — siehe /sync-marketplace.

Mehr zu Sync-Lizenz →

Sync-Marktplatz

Der Sync-Marktplatz von OGRECORDS™ bringt Musik aus dem eigenen Katalog zu Werbeagenturen, Film- und TV-Produktionen, Game-Studios und Marken. Artists geben ihre Tracks im Dashboard für Lizenzanfragen frei, Buyer beschreiben ihr Projekt in einem kurzen Brief und bekommen passende Vorschläge mit Vorschau. 15 % Provision nur im Erfolgsfall, nicht exklusiv, die Master-Rechte bleiben beim Artist — siehe /sync-marketplace.

Mehr zu Sync-Marktplatz →

Content ID

Content ID ist YouTubes System, das deine Musik automatisch in fremden Videos erkennt — Covers, Reactions, Shorts und anderem User-Generated-Content. Die daraus entstehenden Einnahmen fließen an dich statt an Dritte. Bei OGRECORDS™ ist das automatische Claiming im Distribution-Cut inklusive.

Mehr zu Content ID →

Takedown

Ein Takedown zieht ein Release wieder von den Plattformen zurück — etwa vor einem Re-Release oder bei einem Labelwechsel. Bei klassischen Anbietern kostet das oft Gebühren oder hat Sperrfristen. Bei OGRECORDS™ ist der Takedown kostenlos und ohne Hold-Period, weil das Agreement non-exklusiv ist.

Mehr zu Takedown →

LUFS

LUFS (Loudness Units Full Scale) ist das Maß, mit dem die Lautheit eines Tracks gemessen wird. Streaming-Plattformen normalisieren auf einen Zielwert um die -14 LUFS — wer lauter mastert, verschenkt Dynamik ohne lauter zu klingen. Die Audio-QC von OGRECORDS™ prüft Loudness, Clipping und Phase, bevor dein Track rausgeht.

Mehr zu LUFS →

P-Line / C-Line

Die P-Line (℗) nennt den Rechteinhaber der Tonaufnahme, die C-Line (©) den der Komposition und des Artworks — jeweils mit Jahr und Name. Diese Copyright-Hinweise sind Pflicht-Metadaten für jedes Release. OGRECORDS™ füllt P-Line und C-Line beim Submit automatisch vor, du kannst sie jederzeit überschreiben.

Mehr zu P-Line / C-Line →

Genug Theorie — leg los.

Du weißt jetzt, was zwischen Upload und Stream passiert. Den Rest erledigt der Release-Wizard.

Jetzt veröffentlichen →