Cover-Artwork-Anforderungen der DSPs: So vermeidest du Rejections
Ein fehlerhaftes Cover-Artwork ist die häufigste Ursache für Verzögerungen bei der Release-Freigabe. Streaming-Plattformen prüfen jedes Bild maschinell und manuell nach strengen Richtlinien. Wenn dein Artwork nicht den Standards entspricht, lehnen die DSPs deine Veröffentlichung sofort ab.
Die technischen Basisanforderungen: Maße, Format und Farbraum
Jeder DSP verlangt ein absolut quadratisches Bild im Seitenverhältnis 1:1. Der offizielle Standard liegt bei exakt 3000 x 3000 Pixeln. Kleinere Auflösungen unter 1400 x 1400 Pixeln werden von den Servern der Plattformen automatisch abgewiesen, da sie auf Retina-Displays und TV-Apps pixelig wirken würden.
Verwende als Dateiformat ausschließlich JPG oder PNG ohne progressive Encodierung. Der Farbraum muss zwingend RGB sein, da CMYK-Dateien – typisch für den Printbereich – von digitalen Streaming-Plattformen fehlerhaft oder stark farbverfälscht dargestellt werden.
Typografie und Text: Die strengen No-Gos der Streaming-Dienste
Text auf deinem Cover ist erlaubt, muss aber exakt mit den Metadaten deines Releases übereinstimmen. Wenn auf deinem Bild ein Songtitel oder dein Artistname steht, darf dort kein Buchstabendreher zu finden sein. Widersprüche zwischen Cover und Metadaten führen bei Spotify und Apple Music zu einem direkten QC-Fehler.
Absolut tabu sind Marketing-Texte, URLs, Social-Media-Handles oder Preishinweise. Formulierungen wie „Out Now“, „Inklusive Hit-Single“, „New Album“ oder Webadressen sind strikt untersagt. Auch Barcodes gehören nicht auf das Artwork, da UPC und ISRC digital über DDEX übertragen werden.
Verbotene Logos, Symbole und rechtliche Hürden
Du darfst auf deinem Cover keine Markenzeichen oder Logos dritter Unternehmen abbilden. Logos von Streaming-Plattformen wie das Spotify-Icon, Apple-Music-Badges oder Social-Media-Symbole sind untersagt. Auch das offizielle „Parental Advisory“-Logo darfst du nur dann einbinden, wenn dein Release im Metadaten-Upload tatsächlich als explizit gekennzeichnet ist.
Verwende niemals urheberrechtlich geschützte Grafiken, fremde Fotos ohne Freigabe oder markengeschützte Produktplatzierungen im Bildfokus. Wenn dein Artwork fremde Rechte verletzt, stoppt nicht nur die Qualitätskontrolle, sondern es droht ein kompletter Takedown deines Tracks.
Cover-QC bei OGRECORDS™: Automatisch compliant
Damit du dir keine Sorgen um Ablehnungen machen musst, prüft OGRECORDS™ dein Artwork direkt beim Upload auf Maße, Skalierung und Farbräume, bevor die Daten via DDEX 4.3.2 an 38+ DSPs in 240+ Territorien ausgeliefert werden. So bleibt dein Release-Zeitplan für dein Pre-Save und deinen Drop garantiert intakt.
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