CONOCIMIENTO · Musikvertrieb

Was macht ein Musikvertrieb?

Ein Musikvertrieb (englisch: Music Distributor) ist das Bindeglied zwischen dir und den Streaming-Plattformen: Er liefert deine Releases technisch an die DSPs, zieht die Einnahmen aus aller Welt ein und rechnet sie mit dir ab. Was früher physische Logistik war — CDs in Läden bringen — ist heute digitaler Musikvertrieb: Datenfeeds, Rechteverwaltung und Royalty-Abrechnung.

Die Kernaufgaben eines digitalen Musikvertriebs

Erstens Lieferung: Audio, Cover und Metadaten gehen per DDEX an Spotify, Apple Music & Co., inklusive ISRC- und UPC-Vergabe. Zweitens Geld: Der Vertrieb sammelt die Streaming-Einnahmen aller Plattformen und Territorien ein und zahlt sie an dich aus — idealerweise mit transparenten Reports und automatischen Royalty-Splits für Kollaborationen. Drittens Schutz und Extras: YouTube Content ID, Pre-Save-Kampagnen, Playlist-Pitching, Takedowns beim Wechsel.

Die drei Preismodelle im Vergleich

Jahresabo (du zahlst, auch wenn nichts läuft), Einmalgebühr pro Release (billig bis zum ersten Erfolg, dann oft mit Upsells) und Revenue-Share (der Vertrieb verdient nur, wenn du verdienst). OGRECORDS arbeitet mit 10 % Revenue-Share ohne Grundgebühr: kein Abo, keine Kosten pro Upload, bis zu 100 % Auszahlung in den ersten drei Monaten. Den ehrlichen Rechenvergleich der Modelle findest du auf Jahresabo vs. Revenue-Share und /pricing.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Non-exklusive Verträge (du kannst jederzeit gehen und nimmst deine ISRCs mit), kostenlose Takedowns, echte DDEX-Direktanbindung statt Zwischenhändler, transparente Royalty-Reports auf Stream-Ebene, Splits ohne Aufpreis — und ein Team, das antwortet. Misstraue Lifetime-Deals und „100 % für 0 €“-Versprechen: Irgendwo verdient jeder Vertrieb, die Frage ist nur, ob transparent oder versteckt. Wie das bei uns funktioniert, steht im Detail auf /distribution.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Musikvertrieb, um auf Spotify zu kommen?

Ja. Spotify, Apple Music und alle großen DSPs nehmen keine Uploads von Einzelpersonen an — der Weg führt immer über einen Distributor mit DDEX-Anbindung. Die Alternative wäre ein Plattenvertrag, bei dem das Label den Vertrieb übernimmt.

Was kostet ein Musikvertrieb?

Je nach Modell: Jahresabos ab ca. 20–80 €/Jahr, Pauschalen pro Release, oder Revenue-Share (üblich 10–20 % der Einnahmen). OGRECORDS nimmt 10 % Revenue-Share ohne Grundgebühr — du zahlst nur, wenn du verdienst.

Was ist der Unterschied zwischen Musikvertrieb und Label?

Der Vertrieb ist Dienstleister: Er liefert und rechnet ab, die Rechte bleiben bei dir. Ein Label investiert (Produktion, Marketing, Vorschuss) und nimmt dafür Rechte und einen deutlich größeren Anteil. Moderne Plattformen wie OGRECORDS kombinieren Vertrieb mit Label-Tools — Marketing, Vorschuss, Sync — ohne dass du Rechte abgibst.

Kann ich den Musikvertrieb wechseln?

Ja — wichtig sind dabei deine ISRCs und UPCs: Nimmst du sie zum neuen Vertrieb mit, bleiben Streams, Playlists und Algorithmus-Historie erhalten. Bei OGRECORDS ist das Agreement non-exklusiv und Takedowns sind kostenlos.

Basta de teoría, ¡manos a la obra!

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